Mund

Labret Piercing

Das Labret Piercing wird (meistens in der Mitte) unterhalb der Unterlippe gestochen. Dieses Piercing neigt zum Anschwellen und deshalb sollte ein ausreichend langer Stab am Beginn eingesetzt werden. Nach Abschwellung der Lippe muß ein kürzerer Stab eingesetzt werden um unnötige Reibung an den Zähnen und am Zahnfleisch zu vermeiden. Mit dem Lippenbandpiercing ist meist das obere Lippenband gemeint (Mitte, Innenseite der Oberlippe).
Das Piercing des unteren Lippenbandes nennt man auch “Frowny Piercing”.
Das Lippenband ist sehr dünn, aber stabil. Daher ist das Piercing schnell verheilt und lässt sich problemlos tragen. Allerdings kann unter Umständen eine Reizung (Beschädigung) der Zähne und/oder des Zahnfleisches auftreten. Um diese Reizung zu minimieren, gibt es speziell an einer Seite abgeflachte Kugeln (Artikelcode=XCF). Das Lippenbandpiercing ist nicht bei allen Leuten machber, da bei vielen das Lippenband eingerissen, zurückgeschnitten wurde oder aus anderen Gründen zu kurz ist.
Weitere Namen: Frenulum Labii Piercing

Medusa Piercing

Das Medusa Piercing wird in der Mitte oberhalb des Mundes gestochen und ist damit eine weitere Variation des Labret Piercings. Es ist schmerzhafter als ein Labret oder Madonna Piercing, da an dieser Stelle noch Nerven vom Septum auslaufen. Auch hier sollte nach der Abschwellung ein kürzerer Stab eingesetzt werden.
Weitere Namen: Upbret, Ka, Cleft, Philtrum)

Snakes Bites

Snake Bites sind zwei seitlich angeordnete Labret Piercings. Snake Bites sind also kein Piercing im eigentlichen Sinne, sondern eine Kombination zweier Piercings. Der Name kommt vom Look zweier rausstehender Schlangen Fangzähne – der sich am ehesten ergibt wenn Ringe getragen werden, die die Lippe umschließen.

Jestrum Piercing

Das Jestrum Piercing – auch Vertikal Philtrum Piercing – ist ein vertikales Piercing durch Oberlippe und Philtrum (Bereich zwischen Septum und Oberlippe). Das Piercing bildet quasi das Gegenstück zum vertikalen Labret, nur eben an der Oberlippe.
Weitere Namen: Vertikal Philtrum Piercing

Ashley Piercing

Ashley Piercing (auch Racoon-Piercing) is sozusagen ein “Inverse Vertical Labret”, es wird von der Innenseite der Unterlippe zum Lippenrot gestochen. Sichtbar ist also nur die im Lippenrot liegende Kugel!
Weitere Namen: Racoon, Inverse Vertical Labret

Mandible Piercing

Das Mandible Piercing ist ein Mundraum Piercing, das von unterhalb der Zunge zur Unterseite des Kinns gestochen wird. Der Stichkanal ist aussergewöhnlich lang und kann auch recht stark anschwellen. Entsprechend langwierig ist es in der Abheilung.
Weitere Namen: Sprung Piercing

Zungenbändchen Piercing

Das Zungenbändchen Piercing wird durch das Frenulum Linguae an der Unterseite der Zunge gestochen. Die Abheilung geht flott und als Schmuck kommt meist ein kleiner Ring, aber auch Stab oder Banane zum Einsatz – je nachdem was die Anatomie so hergibt!
Weitere Namen: Frenulum Linguae Piercing